Events 2026


ORF zu Gast bei der Leibnitzerfeld Wasserversorgung: Trinkwasserversorgung im Blackout gesichert

Am 21. Juli 2026 war ein ORF-Kamerateam zu Gast bei der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH. Im Mittelpunkt des Drehtages stand die Frage, wie die Trinkwasserversorgung auch bei einem großflächigen Stromausfall sichergestellt werden kann.
An verschiedenen Standorten wurde eindrucksvoll gezeigt, welche Maßnahmen die LFWV für den Ernstfall getroffen hat: von der digitalen Leitwarte und den insgesamt 23 Notstromanlagen über die eigene Treibstoffversorgung mit 20.000-Liter-Tank bis hin zu den Hochbehältern, der unabhängigen Funkkommunikation und einem mobilen 105-kVA-Notstromaggregat.

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Auch die Abläufe bei einem möglichen Blackout sowie die regelmäßige Wartung und monatliche Überprüfung der Notstromanlagen wurden vor der Kamera demonstriert.
Mit Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro wurde die Notstromversorgung in den vergangenen Jahren flächendeckend ausgebaut. Damit können die 29 von der LFWV versorgten Gemeinden auch im Ernstfall zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden.

Der fertige ORF-Beitrag wurde am 3. August 2026 ausgestrahlt und machte deutlich: Die Verantwortung für eine sichere Trinkwasserversorgung endet nicht mit dem Stromausfall.

Wasserverbrand Transportleitung Steiermark Süd gegründet

Leibnitz, 23. Juli 2026 – Mit der Gründung des Wasserverbands Transportleitung Steiermark Süd setzen vier steirische Wasserversorger einen bedeutenden Schritt zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im Süden, Osten und Westen der Steiermark. Gründungsmitglieder sind der Wasserverband Umland Graz, die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (LFWV), der Wasserverband Wasserversorgung Vulkanland sowie der Wasserverband Leibnitzerfeld Süd. Die drei erstgenannten Partner sind jeweils mit 31 Prozent am Wasserverband beteiligt, der Wasserverband Leibnitzerfeld Süd mit 7 Prozent. Damit zählt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH zu den tragenden Partnern des neuen Verbands.

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Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Wasserverbands in Leibnitz wurde der offizielle Startschuss für ein Jahrhundertprojekt zur langfristigen Absicherung der Trinkwasserversorgung in der Süd-, Ost- und Weststeiermark gesetzt. Im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Landesrätin Simone Schmiedtbauer, dem Abteilungsleiter der Wasserwirtschaft Steiermark, Mag. Clemens Matzer sowie dem Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbands, HR Johann Wiedner, wurde die hohe Bedeutung dieses gemeinsamen Infrastrukturprojekts für die Zukunft der steirischen Wasserversorgung unterstrichen.

Der Klimawandel, steigender Wasserbedarf und längere Trockenperioden stellen die Wasserversorgung zunehmend vor neue Herausforderungen. Prognosen des Wassernetzwerkplans 2050 des Landes Steiermark zeigen, dass insbesondere im Versorgungsgebiet der LFWV der Wasserbedarf in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen wird. Gleichzeitig gilt es, auch auf den möglichen Ausfall einzelner Wasserressourcen oder Qualitätsbeeinträchtigungen vorbereitet zu sein.

Mit der Gründung des Wasserverbands schaffen die vier Partner die organisatorische Grundlage für eine verstärkte Zusammenarbeit und den koordinierten Ausbau der notwendigen Infrastruktur. Ziel ist es, Wasserressourcen künftig noch besser zu vernetzen und die Versorgungssicherheit für Bevölkerung und Wirtschaft langfristig sicherzustellen.

Dir. DI Franz Krainer, Geschäftsführer der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, betont:
„Die Gründung des Wasserverbands Transportleitung Steiermark Süd ist ein entscheidender Schritt für die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung in unserer Region. Der Klimawandel, steigender Wasserbedarf und die Notwendigkeit, auch auf außergewöhnliche Versorgungssituationen vorbereitet zu sein, machen eine enge Zusammenarbeit der Wasserversorger unverzichtbar. Mit diesem Projekt schaffen wir die Grundlage für eine leistungsfähige, vernetzte und zukunftssichere Wasserversorgung – zum Nutzen der Bevölkerung und der Wirtschaft in der Süd-, Ost- und Weststeiermark.“

Kernprojekt des neuen Wasserverbands ist die Errichtung der Transportleitung Steiermark Süd. Die erste Ausbaustufe umfasst den Bau einer rund 33 Kilometer langen Transportleitung vom Verteilknoten Feldkirchen bis Leibnitz sowie eines Hochbehälters mit einem Speichervolumen von 10.000 Kubikmetern. Das Investitionsvolumen beträgt rund 43 Millionen Euro. Für das Projekt wurden Förderungen von Bund und Land von bis zu 65 Prozent in Aussicht gestellt.

Die Transportleitung wird künftig eine flexible Verteilung vorhandener Wasserressourcen ermöglichen und damit die Versorgungssicherheit bei Trockenperioden, regionalen Engpässen oder dem Ausfall einzelner Gewinnungsanlagen wesentlich erhöhen. Sie ist ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Wasserstrategie für die Süd-, Ost- und Weststeiermark.

Bürgermeister Daniel Kos, Eigentümervertreter der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH, erklärt:
„Um Kosten zu sparen wird organisatorisch das Modell der bereits bestehenden Transportleitung Oststeiermark eingesetzt. Dabei organisieren die Mitgliedsverbände die Geschäfts- und Betriebsführung weiterhin eigenständig in ihren jeweiligen Verbandsgebieten. Damit ist eine schlanke und effiziente Struktur des neuen Verbandes mit klarem Fokus auf die Interessen seiner Mitglieder sichergestellt. Gleichzeitig übernehmen wir mit diesem gemeinsamen Schritt Verantwortung für die Zukunft unserer Region. Trinkwasser ist unsere wichtigste Ressource und eine der zentralen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Als Stadtgemeinde Leibnitz unterstützen wir dieses zukunftsweisende Vorhaben aus voller Überzeugung, weil nachhaltige Lösungen dort entstehen, wo Gemeinden und Wasserversorger partnerschaftlich zusammenarbeiten und über regionale Grenzen hinausdenken.“

Mit der Gründung des Wasserverbands beginnt nun die gemeinsame Umsetzung dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts. In den kommenden Monaten werden die organisatorischen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung der ersten Ausbaustufe geschaffen. Die Transportleitung Steiermark Süd wird damit zu einem wesentlichen Baustein für eine sichere und nachhaltige Trinkwasserversorgung in weiten Teilen der Steiermark.

Trink´Wassertag 2026: Wasserversorgung, Umweltbildung und Naturschutz im Mittelpunkt

Der Trinkwassertag der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH fand am 10. Juni 2026 im Zeichen der Trinkwasserversorgung und ihrer nachhaltigen Sicherung in der Region statt. In Kooperation mit dem Naturpark Südsteiermark stand dabei auch der Natur- und Umweltaspekt im Fokus. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und den Gesellschaftergemeinden begleiteten den Festakt, darunter BR Manfred Repolust, LAbg. Gerhard Hirschmann in Vertretung von Landesrat Hannes Amesbauer, LAbg. Johannes Wieser in Vertretung von Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Ute Pöllinger (BH Leibnitz) sowie die Eigentümerbürgermeister Daniel Kos (Leibnitz), David Rumpf (St. Georgen/Stiefing) und Karin Stromberger (Gabersdorf).

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Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Volksschulen St. Georgen an der Stiefing und St. Nikolai im Sausal sowie der Mittelschulen Leibnitz II und Gleinstätten nahmen am Bildungsprogramm teil und erhielten Einblicke in die moderne Trinkwasserversorgung sowie den Zusammenhang mit Natur und Umwelt. Aufgrund erstmals einsetzenden Regens mussten einzelne Programmpunkte adaptiert werden. Ergänzend dazu konnten Betriebsanlagen, Werkstätten und die Leitwarte besichtigt werden.

Ein Schwerpunkt lag auf der Eröffnung von vier Trittsteinbiotopen am Gelände der Leibnitzerfeld Wasserversorgung, die gemeinsam mit dem Naturpark Südsteiermark umgesetzt wurden. Die neu geschaffenen Lebensräume aus Blumenwiesen, Heckenstrukturen sowie Totholz- und Steinhaufen fördern die Artenvielfalt und leisten einen Beitrag zur ökologischen Vernetzung in der Region.

Für Abwechslung sorgte ein Schätzspiel für die Schulklassen. Den ersten Platz belegte die 2b Klasse der Mittelschule Gleinstätten (200 Euro), gefolgt von der 2a Klasse der Volksschule St. Nikolai im Sausal (150 Euro) und der Mittelschule Leibnitz II. Der Hauptpreis, ein Trinkwasserbrunnen, ging an die Volksschule St. Georgen an der Stiefing und wurde im Rahmen der Veranstaltung übergeben. Der bereits 15. Trinkwasserbrunnen erhielt im Beisein von Stadtpfarrer Anton Neger seinen kirchlichen Segen. Der Trink´Wassertag 2026 zeigte die enge Verbindung von Trinkwasser, Umweltbildung und Naturschutz und setzte ein Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

Geordnete Übergabe an der Spitze der Leibnitzerfeld Wasserversorgung

Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft: Geschäftsführer Dir. DI Franz Krainer, der die Geschicke des Unternehmens seit 2010 leitet, wird mit Ende des Jahres 2026 nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand treten.

Als sein Nachfolger wurde DI Martin Bauer, MBA zum designierten Geschäftsführer bestellt. Er wird seine Tätigkeit mit 1. Oktober 2026 aufnehmen und bis Jahresende gemeinsam mit Franz Krainer die Geschäftsführung ausüben. 


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Diese Übergangsphase gewährleistet eine geordnete und nahtlose Übergabe der Unternehmensleitung.

„Mir war immer wichtig, die Wasserversorgung nachhaltig und sicher für die Region zu entwickeln. Es freut mich besonders, dass mit Martin Bauer ein ausgezeichneter Nachfolger gefunden wurde und wir ausreichend Zeit für eine geregelte Übergabe haben“, betont Franz Krainer. Dadurch können strategische Initiativen und nachhaltige Themen durch Erfahrungsaustausch fortgeführt und somit die Stabilität für Kunden, Partner und Mitarbeiter sichergestellt werden.

Martin Bauer sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Die Trinkwasserversorgung ist eine der zentralen Infrastrukturen unserer Region. Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, gemeinsam mit dem Team die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen und zukunftsfit auszubauen.“

Der Auswahlprozess wurde frühzeitig eingeleitet. Die Position wurde Ende November 2025 ausgeschrieben, über 80 Bewerbungen gingen ein, was das hohe Interesse und die Attraktivität des Unternehmens unterstreicht. Der gesamte Selektions- bzw. Nachfolgeprozess wurde von der Personalberatung Hill International begleitet.

Nach einer mehrstufigen Auswahl wurden fünf Kandidaten zu einem Hearing eingeladen. Im März 2026 fiel schließlich die Entscheidung zugunsten von Martin Bauer. Die Bestellung erfolgte einstimmig durch die drei Eigentümergemeinden Leibnitz, Gabersdorf und St. Georgen an der Stiefing in ihren jeweiligen Gemeinderatssitzungen.

„Uns war besonders wichtig, diese Schlüsselposition ausschließlich nach fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung zu besetzen. Die einstimmige Entscheidung unterstreicht die hohe Kompetenz von Herrn Martin Bauer“, heißt es seitens der Eigentümervertretung.

Martin Bauer stammt aus Gabersdorf, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er absolvierte sein Studium der Elektrotechnik-Wirtschaft an der TU Graz sowie ein Executive-MBA-Programm an der California Lutheran University. Beruflich verfügt er über umfassende Erfahrung im Bereich Energie bzw. kritischer Infrastruktur. Zuletzt war er unter anderem als Geschäftsführer der Murkraftwerk Graz Errichtungs- und Betriebs GmbH tätig. Zudem engagierte er sich im Bereich erneuerbarer Energien sowie als externer Lektor an der FH JOANNEUM.

Mit der frühzeitigen Nachfolgeregelung stellt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH die Kontinuität in der Unternehmensführung sicher und setzt auf eine nachhaltige Weiterentwicklung im Sinne der Trinkwasserversorgung in der Region.


Gute Wasserqualität braucht Weitblick

Der Weltwassertag, der seit 1993 jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen (UN-Wasser) organisiert wird, macht die Bedeutung unseres wichtigsten Lebensmittels deutlich. Zum Weltwassertag 2026 rückt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH (LFWV) den Schutz unseres Trinkwassers in den Mittelpunkt. Weltweit leben über 8 Milliarden Menschen, doch noch immer haben rund 2 Milliarden Menschen keinen unmittelbaren Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Was für viele selbstverständlich ist – ein Dreh am Wasserhahn und klares Trinkwasser fließt –, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Vorsorge, strenger Kontrollen und enger Zusammenarbeit unter anderem zwischen Wasserversorgung, Behörden und Landwirtschaft. Der Bodenaufbau spielt dabei eine zentrale Rolle für sauberes Grundwasser. Genau dort setzt das Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg an, das seit 2016 das rund 460 km² große Grundwassergebiet erstmals flächendeckend schützt. Ziel ist es, die Qualität der Grundwasserkörper dauerhaft zu sichern und die öffentliche wie private Trinkwassernutzung langfristig zu gewährleisten.
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Gezielte Maßnahmen bei lokalen Belastungsschwerpunkten
Bereits in den 1990er-Jahren wurden aufgrund erhöhter Nitratwerte zahlreiche Schongebietsverordnungen erlassen. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung, dennoch reagiert das Grundwasser in intensiv landwirtschaftlich genutzten Regionen sensibel. In den 2000er-Jahren wurden regional erneut steigende Nitratkonzentrationen festgestellt. Das Schutzprogramm reagiert darauf mit begleitender Beratung und gezielten Maßnahmen. In einzelnen, lokal begrenzten Bereichen mit erhöhten Nitratwerten werden die Kontrollen verstärkt, die fachliche Betreuung intensiviert und jährliche Bodenuntersuchungen durchgeführt, um die Stickstoffdüngung noch präziser an die tatsächlichen Bodenverhältnisse anzupassen. Die Evaluierung 2025 bestätigt die grundsätzliche Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen. In einzelnen Bereichen sind jedoch zusätzliche gezielte Schritte erforderlich, um die Qualität des Grundwassers dauerhaft sicherzustellen.
Michael Ferstl, Referatsleiter in der Abteilung 14 des Landes Steiermark, betont: „Die kontinuierliche Kontrolle und Weiterentwicklung des Grundwasserschutzprogramms zeigt, dass Prävention wirkt. Gerade in intensiv landwirtschaftlich genutzten Regionen wird es erforderlich sein, mit gezielten Maßnahmen einzugreifen, um die Trinkwasserversorgung und den Schutz der natürlichen Ressource langfristig sicherzustellen.“
Moderne Technik als Frühwarnsystem
Die LFWV betreibt zwölf Brunnenanlagen in vier Brunnenfeldern. Die Trinkwasserqualität wird laufend von externen, behördlich autorisierten Untersuchungsanstalten im Rahmen der Trinkwasserverordnung überprüft. Bereits 2014 wurden zusätzlich sieben Messstellen im Einzugsgebiet aller Brunnen errichtet. Sie liefern kontinuierlich Daten zur Grundwasserqualität. Bestimmte Parameter wie z.B. Leitfähigkeit und Sauerstoff werden täglich durch das Brunnenvorfeld-Monitoring online überwacht und ergänzen die regelmäßigen Laboranalysen. Veränderungen können so frühzeitig erkannt werden – lange bevor sie kritisch werden. Trinkwasser zählt damit zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Österreich. 
Leibnitzerfeld-Geschäftsführer Franz Krainer erklärt: „Die LFWV überwacht das gewonnene Trinkwasser bis zum Kunden. Wer heute in Kontrolle investiert, verhindert morgen Probleme. Moderne Messtechnik und konsequente Vorsorge geben der Bevölkerung Sicherheit – Tag für Tag.“
Zusammenarbeit statt Gegeneinander
Das Grundwasser im Leibnitzerfeld liegt zum Teil unter intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. Viele Betriebe sind von der Landwirtschaft abhängig. Umso wichtiger ist ein fairer, sachlicher Dialog zwischen Wasserversorgung und Landwirtschaft. Die LFWV setzt bewusst auf persönliche Gespräche, Präsenz vor Ort und partnerschaftliche Lösungen. Ein fachlich qualifiziertes Gewässeraufsichtsorgan überprüft regelmäßig die Brunneneinzugsgebiete und steht im Austausch mit den Bewirtschaftern und den Umweltberatern. Ziel ist es, ein Bewusstsein für einen nachhaltigen, flächendeckenden Grundwasserschutz aufzubauen.
Markus Grabler, Gewässeraufsichtsorgan der Firma moving water, macht deutlich: „Mir ist wichtig, Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen und praktikable Lösungen anzubieten. Transparenz und ein Miteinander auf Augenhöhe ermöglichen es, den Schutz des Grundwassers und eine ordnungsgemäße Landbewirtschaftung nachhaltig in Einklang zu bringen.“ 
Bürgermeister der Stadtgemeinde Leibnitz und Mehrheitseigentümer der LFWV Daniel Kos unterstreicht: „Sauberes Trinkwasser ist keine Option, sondern unsere Verpflichtung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Der Schutz unseres Grundwassers hat höchste Priorität. Gleichzeitig setzen wir auf Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft – nachhaltiger Erfolg entsteht durch gemeinsame Verantwortung. Zusätzlich investieren wir in eine Eigenkontrolle – das heißt in eigene, über die behördlichen Kontrollen hinausgehende Prüfungen – und sichern so die Qualität unseres Trinkwassers kontinuierlich.“
Verantwortung mit Weitblick
„Trinkwasserschutz bedeutet, rechtzeitig zu handeln – nicht erst, wenn Probleme sichtbar werden. Klare gesetzliche Vorgaben, moderne Überwachungstechnik und eine enge Kooperation mit den Bewirtschaftern bilden die Grundlage. Nachhaltiger Grundwasserschutz gelingt nur mit Verantwortung, Konsequenz und langfristigem Denken. Die LFWV wird auch künftig alles daransetzen, die Qualität unseres Trinkwassers zu sichern – für die Menschen in der Region und für kommende Generationen“, verdeutlicht Franz Krainer, Geschäftsführer der LFWV

Wir leben für Wasser