Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH ist ein überregional verankertes Top-Unternehmen, das seit vielen Jahrzehnten für zuverlässige und nachhaltige Trinkwasserbereitstellung steht. Als innovativer Versorgungsbetrieb mit einem starken Bekenntnis zu Qualität, Sicherheit und langfristiger Entwicklung versorgt das Unternehmen rund 80.000 Personen in 29 Gemeinden mit Trinkwasser. Um die jährliche Trinkwasserförderung von ca. 3,7 Millionen Kubikmeter gewährleisten zu können betreuen wir 114 Anlagen, ca. 340 km Transport- und Versorgungsleitungen und sind einer der größten Wasserversorger der Steiermark. Wir beschäftigen aktuell 24 Mitarbeiter, davon 15 Facharbeiter.
Der Trinkwassertag der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH fand am 10. Juni 2026 im Zeichen der Trinkwasserversorgung und ihrer nachhaltigen Sicherung in der Region statt. In Kooperation mit dem Naturpark Südsteiermark stand dabei auch der Natur- und Umweltaspekt im Fokus. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und den Gesellschaftergemeinden begleiteten den Festakt, darunter BR Manfred Repolust, LAbg. Gerhard Hirschmann in Vertretung von Landesrat Hannes Amesbauer, LAbg. Johannes Wieser in Vertretung von Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Ute Pöllinger (BH Leibnitz) sowie die Eigentümerbürgermeister Daniel Kos (Leibnitz), David Rumpf (St. Georgen/Stiefing) und Karin Stromberger (Gabersdorf).
Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Volksschulen
St. Georgen an der Stiefing und St. Nikolai im Sausal sowie der Mittelschulen
Leibnitz II und Gleinstätten nahmen am Bildungsprogramm teil und erhielten
Einblicke in die moderne Trinkwasserversorgung sowie den Zusammenhang mit Natur
und Umwelt. Aufgrund erstmals einsetzenden Regens mussten einzelne
Programmpunkte adaptiert werden. Ergänzend dazu konnten Betriebsanlagen,
Werkstätten und die Leitwarte besichtigt werden.
Ein Schwerpunkt lag auf der Eröffnung von vier
Trittsteinbiotopen am Gelände der Leibnitzerfeld Wasserversorgung, die
gemeinsam mit dem Naturpark Südsteiermark umgesetzt wurden. Die neu
geschaffenen Lebensräume aus Blumenwiesen, Heckenstrukturen sowie Totholz- und
Steinhaufen fördern die Artenvielfalt und leisten einen Beitrag zur
ökologischen Vernetzung in der Region.
Für Abwechslung sorgte ein Schätzspiel für die
Schulklassen. Den ersten Platz belegte die 2b Klasse der Mittelschule
Gleinstätten (200 Euro), gefolgt von der 2a Klasse der Volksschule St. Nikolai
im Sausal (150 Euro) und der Mittelschule Leibnitz II. Der Hauptpreis, ein
Trinkwasserbrunnen, ging an die Volksschule St. Georgen an der Stiefing und
wurde im Rahmen der Veranstaltung übergeben. Der bereits 15. Trinkwasserbrunnen
erhielt im Beisein von Stadtpfarrer Anton Neger seinen kirchlichen Segen. Der
Trink´Wassertag 2026 zeigte die enge Verbindung von Trinkwasser, Umweltbildung
und Naturschutz und setzte ein Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit
der Ressource Wasser.
Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft: Geschäftsführer Dir. DI Franz Krainer, der die Geschicke des Unternehmens seit 2010 leitet, wird mit Ende des Jahres 2026 nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand treten.
Als sein Nachfolger wurde DI Martin Bauer, MBA zum designierten Geschäftsführer bestellt. Er wird seine Tätigkeit mit 1. Oktober 2026 aufnehmen und bis Jahresende gemeinsam mit Franz Krainer die Geschäftsführung ausüben.
Diese Übergangsphase gewährleistet eine geordnete und nahtlose Übergabe der Unternehmensleitung.
„Mir war immer wichtig, die Wasserversorgung nachhaltig und sicher für die Region zu entwickeln. Es freut mich besonders, dass mit Martin Bauer ein ausgezeichneter Nachfolger gefunden wurde und wir ausreichend Zeit für eine geregelte Übergabe haben“, betont Franz Krainer. Dadurch können strategische Initiativen und nachhaltige Themen durch Erfahrungsaustausch fortgeführt und somit die Stabilität für Kunden, Partner und Mitarbeiter sichergestellt werden.
Martin Bauer sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Die Trinkwasserversorgung ist eine der zentralen Infrastrukturen unserer Region. Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, gemeinsam mit dem Team die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen und zukunftsfit auszubauen.“
Der Auswahlprozess wurde frühzeitig eingeleitet. Die Position wurde Ende November 2025 ausgeschrieben, über 80 Bewerbungen gingen ein, was das hohe Interesse und die Attraktivität des Unternehmens unterstreicht. Der gesamte Selektions- bzw. Nachfolgeprozess wurde von der Personalberatung Hill International begleitet.
Nach einer mehrstufigen Auswahl wurden fünf Kandidaten zu einem Hearing eingeladen. Im März 2026 fiel schließlich die Entscheidung zugunsten von Martin Bauer. Die Bestellung erfolgte einstimmig durch die drei Eigentümergemeinden Leibnitz, Gabersdorf und St. Georgen an der Stiefing in ihren jeweiligen Gemeinderatssitzungen.
„Uns war besonders wichtig, diese Schlüsselposition ausschließlich nach fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung zu besetzen. Die einstimmige Entscheidung unterstreicht die hohe Kompetenz von Herrn Martin Bauer“, heißt es seitens der Eigentümervertretung.
Martin Bauer stammt aus Gabersdorf, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er absolvierte sein Studium der Elektrotechnik-Wirtschaft an der TU Graz sowie ein Executive-MBA-Programm an der California Lutheran University. Beruflich verfügt er über umfassende Erfahrung im Bereich Energie bzw. kritischer Infrastruktur. Zuletzt war er unter anderem als Geschäftsführer der Murkraftwerk Graz Errichtungs- und Betriebs GmbH tätig. Zudem engagierte er sich im Bereich erneuerbarer Energien sowie als externer Lektor an der FH JOANNEUM.
Mit der frühzeitigen Nachfolgeregelung stellt die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH die Kontinuität in der Unternehmensführung sicher und setzt auf eine nachhaltige Weiterentwicklung im Sinne der Trinkwasserversorgung in der Region.